ADS und Rechtschreibschwäche ohne Medikamente bewältigen

Mein Sohn ist jetzt 14 Jahre alt. Ab der 2. Klasse dachten wir, er hat ADS und eine Rechtschreibschwäche. Er bekam Ritalin und Nachhilfe.

 

Es wurde auch etwas besser mit der Konzentration und Wissensaufnahme, er arbeitete sein Schulprogramm konzentriert ab, aber er war nicht mehr so wie immer.

 

Ab dem Gymnasium wurde er wieder nach langer Pause logopädisch betreut mit einer speziellen Methodik für Legastheniker. Die Logopädin legte sich dann fest, er ist Legastheniker. Alle seine Schulschwächen, die Ungeschicklichkeit, die Antriebsarmut, alles passte dazu!

 

Nach intensiver Recherche stieß ich auf Herrn Tzivanakis. Wir meldeten uns für Juli 2014 an und verbrachten eine sehr interessante Woche in Berlin.

 

Mein Sohn erhielt ab sofort kein Ritalin mehr und ging voll auf die erklärten Mittel und Denkweisen ein. Es war dort für uns beide sehr anstrengend, aber jetzt bei der täglichen Umsetzung in der Schule und zu Hause sehr erfolgreich.

 

Das Schriftbild hat sich deutlich verbessert, mein Sohn ist konzentrierter und kann dem Unterricht bis zum Schluß folgen - ohne Medikamente. An der Fehlerquote im Schreiben arbeiten wir noch weiter.

Die Woche war ein sehr guter Einstieg, wir lernten alles, was wir im Alltag anwenden und ändern müssen. Für uns hat sich die Woche trotz des stolzen Preises sehr gelohnt, jahrelange Nachhilfe kostet auch Geld und bringt aber nichts.

 

Ich kann es Kindern ab ungefähr 12 Jahren und mit gesicherter Legasthenie nur empfehlen!!!

All das ist neu und ganz wunderbar!

Es ist nun (erst) zwei Monate her, dass Amelie die Beratungswoche bei Ihnen absolviert hat und wir sehen trotzdem schon ganz erhebliche Fortschritte bei ihr. Zuallererst: Amelie ist wieder ein fröhliches Kind geworden! Es scheint, als sei eine zentnerschwere Last von ihren Schultern genommen worden, die sich dort über Jahre aufgebaut hatte. Die Misserfolge in Mathe, die lange nicht erkannte Dyskalkulie haben sie immer unglücklicher werden lassen, wir Eltern haben diesen schleichenden Prozess lange nicht bemerkt. Die Tatsache, dass sie eine sehr liberale Schule besucht, in der keine Noten vergeben werden, kam erschwerend dazu.

 

Schon am dritten Tag der Arbeit mit Ihnen, Frau Rosendahl - Sie erinnern sich sicher - hatten wir das Gefühl, als sei plötzlich der Knoten geplatzt. Die Unsicherheit, das Zweifeln wichen einem resoluten Pragmatismus - "das ist doch klar" hörten wir plötzlich zu allen möglichen Dingen, die Tage zuvor eben ihr noch gar nicht klar gewesen waren. Es fiel ihr gewissermaßen wie "Schuppen von den Augen", das Chaos im Kopf schien sich zu lichten. Die Uhr - bis dahin ein Buch mit sieben Siegeln für die sonst so schlaue Amelie - konnte sie plötzlich lesen, Meter, Kilometer und Liter füllten sich für Amelie durch das Kneten mit Leben und Struktur. Endlich bekam sie Klarheit. Amelies Begründung dazu: Bevor ich bei Frau Rosendahl war, hat mir das ja alles noch nie jemand erklärt! Wenn das ihre rührenden Lehrer gehört hätten...

 

Natürlich haben auch andere - nicht zuletzt wir Eltern - ihr die Dinge tausendmal vorher erklärt gehabt, aber offensichtlich nicht auf die für sie passende Art.

 

Amelie hat heute eine Klassenarbeit in Mathe geschrieben - noch ist sie nicht wieder zurückgegeben, aber laut Amelie hat sie alles richtig gemacht. "Es ist doch alles ganz einfach", so ihr Kommentar. Und natürlich sei sie rechtzeitig fertig geworden, es war doch Zeit genug... Auch das war sonst nie der Fall.

 

Mein Mann übt täglich mit Amelie die Übungen, die Sie uns mitgegeben haben. Vater und Tochter sind gerne dabei, Mathe hat für die ganze Familie die Bedrohung und den Stressfaktor verloren. Amelie schläft gut, sie kann sich von mir als Mutter trennen für eine Lesenacht in der Schule, eine Übernachtung bei der Freundin etc. ohne unglücklich zu sein. All das ist neu und ganz wunderbar!

 

Wir sind sehr froh, uns auf das Wagnis "Davis" eingelassen zu haben und danken für Ihren engagierten Einsatz für unsere Tochter. Es war alles so schwer vorstellbar für uns. Dass Sie uns nicht das "Blaue" vom Himmel versprochen haben, war realistisch, jeder Schritt muss erarbeitet sein, aber dennoch hätten wir nicht gedacht, dass schon nach 2 Monaten so deutliche Fortschritte zu erkennen sein würden. Vielen Dank! Für Rückfragen von anderen zweifelnden Eltern stehen wir gerne zur Verfügung.

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